Portrait über Andreas Dressel

Veröffentlicht am 11.02.2019 in Allgemein

 Foto: Bina Engel/Senatskanzlei

Am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr erwarten wir im Forum der Apostelkirche unseren  Finanzsenator Andreas Dressel mit dem Thema „Wo geht unser Steuergeld hin?“

Hier lesen Sie Wissenswertes über ihn:


Senator für Finanzen und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg. Geboren am 6. Januar 1975 in Hamburg, verheiratet, 3 Kinder, evangelisch-lutherisch.

Politischer Werdegang
Andreas Dressel ist seit 1993 Mitglied der SPD. Von 1997 bis 2001 war er Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek, von 2001 bis 2004 Deputierter der Justizbehörde und Beirat in der Justizvollzugsanstalt Billwerder.
Seit 2014 ist er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Wahlkreis 13 (Alstertal/Walddörfer), das Mandat ruht derzeit. Von 2004 bis 2011 war er innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ab 2011 deren Vorsitzender.
Seit 2016 ist er Kreisvorsitzender der SPD Hamburg-Wandsbek. Am 28. März 2018 wurde er zum Senator und Präses der Finanzbehörde berufen.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • 1994 Abitur am Walddörfer-Gymnasium in Hamburg-Volksdorf
  • 1994 bis 1999 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Hamburg, Erstes Staatsexamen
  • 2000 bis 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Verwaltungslehre der Universität Hamburg, Promotion
  • 2002 bis 2004 Rechtsreferendariat in Hamburg und Los Angeles, Zweites Staatsexamen

Seit 2004 Jurist im höheren Verwaltungsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg (zuletzt Referatsleiter in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt).

Andreas Dressel zu seinem Wahlkreis: „Hamburg, mein Wahlkreis Alstertal/Walddörfer und besonders der Stadtteil Volksdorf sind für mich Heimat und Zuhause. Hier bin ich geboren und aufgewachsen. Hier leben meine Familie und viele Freunde.“

Andreas Dressel zu seiner Rolle als Finanz- und Bezirkssenator: „Der Hamburger Finanzsenator ist immer auch für die Bezirke zuständig. Und diese Rolle ist mir sehr wichtig. Die sieben Hamburger Bezirksämter sind oft die erste Anlaufstelle für nahezu jeden Kontakt der Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und Institutionen mit der Verwaltung. In den Bezirken werden die maßgeblichen Weichen dafür gestellt, wie sich Nachbarschaften und Stadträume weiterentwickeln und damit Hamburg insgesamt eine lebenswerte Stadt ist und bleibt. Für mich persönlich heißt das, dass wir uns darum kümmern müssen, dass die Bezirke gut ausgestattet sind, um alle erforderlichen Dienstleistungen erfüllen zu können. Deswegen haben wir in den letzten Jahren sehr erfolgreich eine Angebotsoffensive in den Hamburger Kundenzentren durchgeführt. Heute gibt es in jedem Bezirk mindestens ein Kundenzentrum mit Öffnungszeiten von 7-19 Uhr, das einen Besuch auch außerhalb der normalen Arbeitszeit ermöglicht. Das ist insbesondere für Familien und Berufstätige ein großer Fortschritt und zeigt: Die Hamburger Verwaltung arbeitet dienstleistungsorientiert.“

Andreas Dressel zum neuen Haushaltsplan: „Wir stehen vor der Herausforderung, das Wachstum unserer Stadt zu gestalten und gleichzeitig die Konsolidierung des Haushaltes weiter voranzubringen. Für den Senat heißt das: Wir veranschlagen vorsichtig und planen Risiko- und Konjunkturpositionen mit ein, denn wir müssen auch gerüstet sein, wenn die Zeiten wieder schlechter werden sollten. Gleichzeitig kümmern wir uns aber auch darum, das Wachstum Hamburgs stadtverträglich zu gestalten und hierzu die notwendigen Mittel bereitzustellen. Wir investieren gezielt in die öffentliche Infrastruktur der Stadt, zum Beispiel in gute Bildung von der Kita über die Schule bis zu den Hochschulen, in einen guten Nahverkehr, in gute Infrastruktur und damit auch in die Lebensqualität. Dazu tragen auch unsere Sanierungsanstrengungen in allen Behörden bei. Das Wachstum unserer Stadt erfordert zudem eine gezielte Verstärkung in unverzichtbaren Bereichen der Stadt  – z. B. bei der inneren Sicherheit, bei Polizei, Feuerwehr und Justiz. Auch die soziale Infrastruktur in den Bezirken nehmen wir in den Blick, verstärken den Quartiersfonds, die Mittel für die Jugendarbeit und die Seniorentreffs.“

 
 

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