Brief von Ralf Meiburg im Juni 2018

Veröffentlicht am 03.06.2018 in Allgemein

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde der SPD in Eimsbüttel,

 

Es war ein ereignisreicher Mai für unseren Distrikt. Zunächst gab es die gut besuchte Veranstaltung im Hamburg-Haus zum Bewohnerparken im Kerngebiet. Gemeinsam mit E-Süd hatten wir dazu eingeladen. Manche Teilnehmer brachten ihre Probleme bei der täglichen Parkplatzsuche vor, andere wünschten sich einen eigenen Parkplatz vor der Haustür oder eine Quartiersgarage. Wir sprachen über die hohen Preise für den ÖPNV und Alternativen zum eigenen Fahrzeug. Die Fahrradmobilität bei kurzen Stecken war ein weiteres Thema. Alle Diskussionen waren geprägt von gegenseitigem Zuhören und Akzeptieren anderer Meinungen.

Am ersten Maiwochenende beteiligten wir uns an dem Infostand auf dem Osterstraßenfest. Das Wetter war herrlich, die Stimmung am Stand und bei den Gästen war positiv. Viele Genossen haben sich helfend eingebracht, vom ganz „frischen“ Neumitglied bis zu den „alten Hasen“. Es wurden von den Besuchern viele Fragen gestellt und beantwortet. Allen hat es viel Spaß gemacht.

Sonntag, den 13.5. haben wir in unserem Distrikt Stolpersteine geputzt. Dennis Gehrmann hat uns bei der Arbeit jeweils etwas zu den Menschen vorgetragen, für die die Steine gelegt sind. Diese Erinnerungskultur muss immer weiter gepflegt werden, auch zur Warnung und Aufforderung an alle unsere Demokratie zu schützen.

Am 15.5. fand die Kreisdelegiertenversammlung statt, wir haben dort unsere Anträge zum Genossenschaftsrecht, zur Sicherheit im Straßenverkehr, zur Fachkräfteeinwanderung und zum Mindestlohn eingebracht.

Aktuelles aus dem Distrikt:

  • Der Stephanus-Garten nimmt immer mehr Form an. Schon jetzt lohnt sich ein Blick
  • Die Veloroute 2 ist geplant. Sie wird durch den Langenfelder Damm, Sillemstraße und Tornquiststraße geführt
  • Beim Methfesselfest auf dem Else-Rauch-Platz sind wir wieder mit unserem Infostand am Samstag, den 30.06. dabei.

Sicherheit:

Im Mai veröffentlichte der Bundesinnenminister die Polizeiliche Kriminalstatistik, die rückläufig ist.

Das Gefühl spielt bei uns Menschen immer eine wichtige Rolle, insbesondere das Sicherheitsgefühl. Wir haben nicht nur Angst im Dunkeln, wir haben auch große Angst, dass wir Opfer von Straftätern werden. Die aktuelle Statistik sagt uns, dass die „Gefahren“ nicht so groß und stark sind, wie uns zum Teil von auflagenstarken Medien, ob elektronisch oder in Papierform, weißgemacht wird. Die reißerische Aufmachung einer negativen Meldung ist eher umsatzsteigernd als eine sachliche Information.

Natürlich ist die Statistik nur ein Bericht über das kriminalpolizeilich festgestellte Geschehen an Straftaten. Ein Dunkelfeld ist eben ein solches und nur durch intensivere Kontrolle und Überwachung könnten kleinere Bereiche aufgehellt werden. Aber wollen wir eine allumfassende Überwachung? Natürlich nicht!

Mehr Präsenz von Polizeibeamten zum „Anfassen“, die auch nicht so weit weg von der eigenen Wohnung in übergroßen Dienstgebäuden stationiert sind, ist gewünscht. Dadurch mögliche Gespräche mit vertrauten Ansprechpartnern, eben Schutzmännern und -frauen, würde manchen die Angst nehmen und das persönliche Sicherheitsgefühl deutlich steigern.

Wir alle können dazu beitragen, dass alle sich in unserem Stadtteil noch wohler fühlen. Schenken wir unseren Nachbarn einfach mehr freundliche Aufmerksamkeit und Beachtung – ein „Hallo“ und ein Lächeln helfen auf jeden Fall. Höflichkeit kostet übrigens kein Geld und bringt oft ein „Danke!“ und einen freundlichen Blick zurück, was uns schon Lohn genug sein kann.

Mit solidarischen Grüßen

Ralf Meiburg, Dirstriktsvorsitzender

 
 

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